Karin Duregger

Trenker Skulptur

4. September 2015
von karin
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Drehstart: Dokumentation über Luis Trenker – die Hintergrundgeschichte zum Spielfilm mit Tobias Moretti

Ein knorriger Naturbursch mit Filzhut und Bergsteigerhemd: So ist der 1990 verstorbene Luis Trenker bis heute in Erinnerung geblieben. In der Zwischenkriegszeit prägte der Regisseur und Schauspieler das Genre Bergfilm. Seine Filme lockten die Massen ins Kino – und faszinierten Hitler und Mussolini. Nach dem Zweiten Krieg positionierte sich der Südtiroler trotzdem lieber als Regimegegner. In lebhaft vorgetragenen Anekdoten erzählte er im Fernsehen aus seinem Leben – kurzweilig, erheiternd und völlig unkritisch. Heute zeichnen seine Briefe an NS-Eliten und die Aussagen von Zeithistorikern und Wegbegleitern ein anderes Bild. Es ist das Bild eines Mannes, der kein politischer Fanatiker war, der aber, angetrieben vom Ehrgeiz, sein ganzes Leben lang nach Anerkennung suchte und dadurch wohl auch die Diktatursysteme seiner Zeit mitgetragen hat.
Im Auftrag von ORF und BR realisiere ich derzeit gemeinsam mit Epofilm aus Wien die back2back Story zum TV- und Kino-Spielfilm “Der schmale Grat der Wahrheit” – in den Hauptrollen Tobias Moretti und Brigitte Hobmaier”, ein kritisches Porträt über Luis Trenker. In der Doku zeichnen wir den ambivalenten Weg des Luis Trenker, zeigen seine Höhen und Tiefen auf und einen Mann, der wohl Meister darin war, eine Legende um sich selbst zu bilden. In einigen Kinos in Deutschland, Österreich und Südtirol läuft zur Zeit der Spielfilm “Der schmale Grat der Wahrheit”, ins Fernsehen kommt er Mitte November. Meine Dokumentation läuft dazu auf dem BR direkt im Anschluss, auf ORF im Rahmen der Sendereihe “Universum History” zwei Tage später.

brenner

4. August 2015
von karin
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Grenzgeschichten aus Südtirol – Dreh für eine neue Doku von Manni Unterpertinger und mir abgeschlossen

Was bedeutet es heute, als Südtiroler an einem Grenzort zu leben, werden die Grenzen überhaupt noch wahrgenommen, wenn ja, wie? Was hat sich verändert im Vergleich zu einer Zeit noch vor wenigen Jahrzehnten? Europa hat jene Grenzen entwertet, an denen sich die Tragödien des 20. Jahrhunderts abgespielt haben. Das Schengen Abkommen von 1985, der Vertrag über die europäische Union von 1992 – Grenzen haben dadurch im Alltag an Bedeutung verloren.
Grenzen und deren Auswirkung auf Identitäten, Grenzen als Trennlinien im Alltag. Eine Suche nach Geschichten – aus dem damals und heute. Von Frühjahr bis Sommer haben wir an unterschiedlichen Grenzorten gedreht, Menschen Interviewt, Geschichten entlockt. Der Schnitt der 50minütigen Doku ist beinah abgeschlossen. Cutter für diese Doku ist Manny Feichter.
Der Ausstrahlungstermin auf Rai Südtirol ist am 24.06. um 20:20 Uhr.

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27. Juli 2015
von karin
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Wanderdreh in den Dolomiten erfolgreich abgeschlossen

Eine Woche waren wir unterwegs in den Dolomiten, vom Monte Piana, über die Drei Zinnen, hinunter nach Sexten, weiter über den Karnischen Kamm nach Osttirol bis ins Dorf Kartitsch und dann noch einen Abstecher nach Belluno zum Hexenstein und kleinen Lagazuoi – Themenschwerpunkt dieses Jahr unserer Wanderserie “Abenteuer Rucksack”: die Gipfelfront des Ersten Weltkrieges und deren Spuren. Wir haben unterwegs sehr interessante Gesprächspartner getroffen, einen Archäologen, einen Geologen, einen Bergführer, einen Bergretter und viele mehr. Sie alle und natürlich die herrlichen Dolomiten und ein super angenehmes Team, mit Manni Unterpertinger als Produzent und Kameramann, Karl Duregger, meinem Papa als Assistenten und Gilbert Holzmann, einem supernetten Wanderführer, haben unvergessliche sieben Tage Dreharbeit hervorgebracht. Jetzt geht es bald in den Schnittraum mit Martina Gruber, der Cutterin, drei Folgen à 20 Minuten werden entstehen und im September am 23., 24. und 25. auf Rai Südtirol auf Sendung gehen.

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11. Juni 2015
von karin
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In Kürze auf Sendung auf Rai Südtirol: Pilgern in Umbrien – Schwester Mirjam auf den Spuren des heiligen Franziskus

Der heilige Franziskus – Dante schreibt über diesen kleinen, kränklichen Mann, er sei die Sonne, ein Mann, so ganz anders als die Hochglanzidole, die die Medien uns heute präsentieren und doch so eine enorme Wirkung hat, noch 800 Jahre nach seinem Tod.
Heute führt ein Pilgerweg durch Umbrien auf den Spuren von Franz von Assisi, zu Klöstern und urtümlichen Einsiedeleien, an denen der Geist des Gründers immer noch gegenwärtig ist. Der Weg hat keinen Beginn und kein Ende wie etwa Pilgerwege mit einem Heiligtum als Ziel, sondern ist eine Verbindung zwischen den einzelnen Wirkungsstätte, kann individuell begangen werden, mit unterschiedlichen Start- und Endpunkten. Die Bozner Schwester Mirjam Volgger der Brixner Tertiarschwestern, die die franziskanische Einfachheit als Leitsatz leben, bewandert den Weg von Gubbio bis Poggio Bustone, zwei einstige wichtige Wirkungsstätten. Die lebensbejahende Schwester wandelt auf den Spuren des Ordensgründers, aber vor allem begeht sie ihn auch, um eine kontemplative Reise zu sich selbst zu machen. Wichtige Themen im Film sind zum einen die Begegnungen, jene mit sich, anderen Pilgern, aber auch die Begehung bestimmter Stationen aus Franziskus Leben.

Wir haben eine wunderbare Drehwoche hinter uns, der Schnitt hat mindestens genauso Spaß gemacht und es war eine wahre Wonne, Schwester Mirjam kennenzulernen!
Auf Rai Südtirol am 21.06. ab 20:20 und am 28.06. ab 20:20

29. März 2015
von karin
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Unsere Doku “Die Rattenlinie – Nazis auf der Flucht durch Südtirol” bei den Bozner Filmtagen im April 2015

Die Freude ist groß!! Mein Film “Die Rattenlinie – Nazis auf der Flucht durch Südtirol” wird bei den diesjährigen Bozner Filmtagen gezeigt. Hier noch einmal ein besonderer Dank an mein Team: Produktionsfirma: WEGAfilm in Wien, Kamera: Jochen Unterhofer von Ammirafilm in Meran (Nachdrehs Manni Unterpertinger Mannicam), Tonmischung: Martin Niedermair von Tonstube am Ritten, Farbkorrektur: Florian Geiser von Ammirafilm, Schnitt: Michael Schubert aus Wien. Ein besonderer Dank geht an Hans Heiss, der im Film als Interviewpartner und Talkinghead auftritt, aber für mich vor allem als Mentor und großer Unterstützer des Projektes fungierte. Ein weiterer besonderer Dank gebührt auch Leopold Steurer, auch er hat mich in Anfangsgesprächen ermuntert, das Thema zu realisieren. Nicht zuletzt danke ich dem Historiker und Buchautor Gerald Steinacher, dessen langjährige Archivrecherche, sein Buch dazu (Nazis auf der Flucht), aber auch seine Inputs für mich eine große Unterstützung für das Storytelling und die Dramaturgie waren.

Der Film wird am 05. Mai 2015 auf ORF2 im Rahmen der Sendereihe “Kreuz und Quer” ausgestrahlt.

Zum Inhalt: Die Dokumentation begibt sich auf die Spuren der Fluchtrouten führender Nazi-Größen und nimmt hier besonders eine Region ins Fadenkreuz: Südtirol.

Ebenso wie Adolf Eichmann, Cheforganisator des Holocaust oder Martin Bormann, engster Vertrauter Adolf Hitlers, wählten auch viele andere NS-Funktionäre den Weg über die Brennergrenze durch Südtirol.

Keine andere Region Europas hatte diese Voraussetzungen zu bieten: Das Land war territorial und staatsrechtlich ein „Niemandsland“. Hier war es möglich, nach Kriegsende ein sehr engmaschiges Unterstützer-Netz zu knüpfen. Hilfe kam hier von mehreren Seiten: Hier ein kleines Kloster oder auch der Wirt eines Gasthofes, dort das Netzwerk des Vatikans oder ehemalige Parteigenossen und alte Sympathisanten.

Im damaligen Südtirol spielte der Kampf gegen den Kommunismus, die Fokussierung auf die nationale Frage und die Solidarität mit dem Deutschtum eine große Rolle. Der Film greift neue Forschungsquellen von österreichischen und lokalen Historikern auf. Martin Bormanns Urenkelin, eine junge Frau aus Bozen, spricht darüber, dass sie das Thema durch ihre Verwandtschaft mit dem Hitler-Sekretär ewig begleiten wird. Oder ein österreichischer Journalist und Autor erzählt, wie sein Vater, ein führender Nazi, sich im Pustertal auf einem Bauernhof versteckt hat. Autorin und Regisseurin Karin Duregger begibt sich mit Zeitzeugen an authentische Schauplätze, spricht etwa mit einem einstigen Schlepper am Reschen oder auch mit einem 95jährigen Priester und Kirchenhistoriker über deren Fluchthilfen.

22. Januar 2015
von karin
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“Die Rattenlinie – Nazis auf der Flucht durch Südtirol” geht in die finale Runde

“Last Exit” war der Arbeitstitel meines Dokumentarfilmprojektes für nunmehr etwa 1,5 Jahren. Dass der Film jetzt den finalen Titel trägt, bedeutet gleichzeitig, dass wir bald am Ziel sind. Der 46min. Non-Fiction-Film wird auf ORF2 im Rahmen der Sendereihe “Kreuz und Quer” ausgestrahlt. Der Ausstrahlungstermin steht noch nicht fest, aber voraussichtlich ein Dienstag Anfang Mai 2015, 70 Jahre Kriegsende. Vor über zwei Jahren begann meine Spurensuche, mein Aufsuchen nach Zeitzeugen und authentischen Schauplätzen, quer durchs ganze Land und über die Brennergrenze hinaus. Thema: Nazis auf der Flucht nach dem Zweiten Weltkrieg und welche Rolle dabei Südtirol und die katholische Kirche spielen – eine große Rolle habe ich zunehmend erfahren. Die Kamera hat viel eingefangen, ich auf meinen Recherchen noch viel mehr. Mein herausforderndstes Projekt bisher.
Status Quo: Florian Geiser von Ammirafilm feilt an der Farbkorrektur und Martin Niedermair vom Tonstudio Tonstube soeben noch an der Tonmischung. Binnen weniger Tage steht der Film. Freu mich schon und bin sehr gespannt aufs Endergebnis, obwohl ich jeden Clip, jede Szenenabfolge, jeden Satz, jede O-Ton Folge inzwischen auswendig kenne.

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20. Januar 2015
von karin
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Dreiteilige Serie “Lebensbilder am Gleis” auf Sendung

Die Bahn prägt das Alltagsleben der Menschen – ob als Fahrgast oder berufsmäßig mit ihr verbunden. Sie symbolisiert Bewegung und verbindet Orte und Personen. Der Bahnhof ist Schauplatz von Abschied und freudigem Wiedersehen. Die Zugstrecken in Südtirol, von der Vinschger Bahn bis ins Pustertal haben eine lange Geschichte hinter sich und sie bergen eine Fülle an Erinnerungen – wir haben mit Menschen gesprochen, die am Gleis in den Bahndlhäusln gelebt haben, mit Zugführern, Streckengehern, Lokführern und Schrankwächtern. In drei Folgen läuft die Serie zur Zeit auf Rai Südtirol.
Sie finden einen Trailer zu allen drei Folgen, unter Film/Audio.

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3. November 2014
von karin
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Unser Film “Absolute Freiheit” wieder für ein Festival ausgewählt

Reportage – nach dem Bergfilmfestival in St. Anton jetzt auch ausgewählt für Mountainfilm Graz – International Filmfestival

In St. Anton haben wir sehr nette Kollegen und vor allem spannende Bergabenteurer kennengelernt. es war ein ganz besonderes Erlebnis, mit dabei sein zu dürfen. Jetzt hat es mit demselben Film für ein nächstes Festival geklappt und zwar für Mountainfilm Graz – International Filmfestival. Die Freude ist natürlich groß.
Am 14.11.2014 wird unser Film im Hauptabendprogramm ab 20 Uhr mit drei anderen Filmen in einem Block gezeigt.

Kurzinhalt: Sie nennen es frei sein wie ein Vogel, sich in einem Raum bewegen, der ansonsten nur den Vögeln vorbehalten ist. Sie nennen es unbeschreiblich, sie lieben es, sie leben es. Highliner beschreiben das Gehen über dieses dünne Band hoch oben in den Lüften und unter sich eine tiefe Schlucht als “Absolute Freiheit”. Wir haben versucht, diesem Gefühl etwas näher zu kommen und haben Alessandro D´emilia und Armin Holzer begleitet. Unter Film/Audio finden Sie einen Trailer zum Film.