Karin Duregger

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9. Juni 2016
von karin
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Neues in Planung: zwischen Almwiesen, den Dolomiten mit Hanspeter Eisendle, Eintauchen in die Französosche Revolution und Transgender Porträt im Ersten und Zweiten Weltkrieg

Viel Neuses steht wieder am Plan für die nächsten Monate. Für Rai Südtirol wird es dieses Jahr wieder eine dreiteilige Wander-Serie “Abenteuer Rucksack” geben, dieses Jahr begehen wir den Vinschger Höhenweg, unter anderem begleitet mich dabei zwei Tage Patrick Strobl, der Frontsänger der Band Mainfelt. Dann realisiere ich mit Günther Neumair gemeinsam eine Dokumentation über das Thema “Bauernjahr”, wo wir unterschiedliche und sehr leidenschaftliche Bauern aus Südtirol von FRühjahr bis Herbst begleiten, wird dann auf Rai Südtirol auf Sendung gehen. Mit Manni Unterpertinger als Produzent und Kameramann gehe ich dem schwierigen Thema “Zeit und der Umgang mit ihr” auf die Spur, ebenso für Rai Südtirol. Als Drehbuchaurorin arbeite ich an einer aufwendigen und spannenden Dokumentation über die Dolomiten für Servus TV mit dem sympathischen Hanspeter Eisendle als Protagonist. Auch vom ORF durfte ich wieder zwei Aufträge verbuchen, einmal für “Universum History”, wo wir in die Zeit Napoleons eintauchen werden und einmal für die Sendereihe “Menschen und Mächte”, wo wir über das Porträt einer ungewöhnlichen Frau neues Licht auf den Ersten und Zweiten Weltkrieg werfen werden. Als Wanderreporterin und Moderatorin führe ich in Zusammenarbeit mit dem Filmstudio Penn quer durch Südtirol für Wandertipps, im Auftrag von Rai Südtirol. Und seit Juni 2015 trete ich auch immer mal wieder vors Radiomikro im öffentlich rechtlichen Radiosender Rai Südtirol – die Radiomoderation, eine große Leidenschaft, die ich im Jahre 2005 bereits entdeckt hatte.

9. Juni 2016
von karin
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Artikel in der italienischen Tageszeitung “Alto Adige” zum Film “Rattenlinie”

Danke an den Journalisten Mauro Fattor, der den Mut hatte, dieses Thema noch einmal aufzugreifen. Nachdem Kirchenhistoriker und Priester Johann Gamberoni, Interviewpartner in meinem Film, Jahrgang 1921, wenige Wochen nach der Ausstrahlung meines Filmes im ORF und bei den Bozner Filmtagen, seine Memoiren veröffentlichte, griff der Journalist noch einmal auf meinen Film zurück. Er vermisst in den Memoiren des Kirchehistorikers dieses dunkle Kapitel und spricht von einem noch immer anhaltenden Tabù in Südtirol, über das Thema “Nazis auf der Flucht” zu sprechen und welche Rolle Südtirol und die katholische Kirche dabei gespielt haben.

http://altoadige.gelocal.it/tempo-libero/2015/06/26/news/quella-linea-dei-ratti-che-ancora-e-un-tabu-1.11683032

Trenker Skulptur

6. April 2016
von karin
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Luis Trenker – Ein Mann und seine Legenden” bei den Bozner Filmtagen 2016

Am 13.04. läuft unsere Dokumentation “Luis Trenker – Ein Mann und seine Legenden” beim Film Festival Bozen. Der Film hatte im November Premiere im ORF auf “Universum History” und die Ausstrahlung im BR folgt noch. es handelt sich um die back2back story zum Spielfilm mit Tobias Moretti:

http://filmfestival.bz.it/filme/?permalink=luis-trenker-ein-mann-und-seine-legenden/

Ein Dank auch an dieser Stelle noch einmal unseren Förderern IDM – wir sind auch im “made in Südtirol”-Booklet:

https://issuu.com/blsfilm/docs/idm_booklet_singole_x_issue

Pressestimme:
http://franzmagazine.com/tag/karin-duregger/

Danke an dieser Stelle auch noch einmal an mein tolles Team: Manfred Unterpertinger an der Kamera, Jiri Gasperi als sein Assistent, Uschi Erber als meine Cutterin, Simon Gamper als Komponist.

Trenker Skulptur

4. September 2015
von karin
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Drehstart: Dokumentation über Luis Trenker – die Hintergrundgeschichte zum Spielfilm mit Tobias Moretti

Ein knorriger Naturbursch mit Filzhut und Bergsteigerhemd: So ist der 1990 verstorbene Luis Trenker bis heute in Erinnerung geblieben. In der Zwischenkriegszeit prägte der Regisseur und Schauspieler das Genre Bergfilm. Seine Filme lockten die Massen ins Kino – und faszinierten Hitler und Mussolini. Nach dem Zweiten Krieg positionierte sich der Südtiroler trotzdem lieber als Regimegegner. In lebhaft vorgetragenen Anekdoten erzählte er im Fernsehen aus seinem Leben – kurzweilig, erheiternd und völlig unkritisch. Heute zeichnen seine Briefe an NS-Eliten und die Aussagen von Zeithistorikern und Wegbegleitern ein anderes Bild. Es ist das Bild eines Mannes, der kein politischer Fanatiker war, der aber, angetrieben vom Ehrgeiz, sein ganzes Leben lang nach Anerkennung suchte und dadurch wohl auch die Diktatursysteme seiner Zeit mitgetragen hat.
Im Auftrag von ORF und BR realisiere ich derzeit gemeinsam mit Epofilm aus Wien die back2back Story zum TV- und Kino-Spielfilm “Der schmale Grat der Wahrheit” – in den Hauptrollen Tobias Moretti und Brigitte Hobmaier”, ein kritisches Porträt über Luis Trenker. In der Doku zeichnen wir den ambivalenten Weg des Luis Trenker, zeigen seine Höhen und Tiefen auf und einen Mann, der wohl Meister darin war, eine Legende um sich selbst zu bilden. In einigen Kinos in Deutschland, Österreich und Südtirol läuft zur Zeit der Spielfilm “Der schmale Grat der Wahrheit”, ins Fernsehen kommt er Mitte November. Meine Dokumentation läuft dazu auf dem BR direkt im Anschluss, auf ORF im Rahmen der Sendereihe “Universum History” zwei Tage später.

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4. August 2015
von karin
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Grenzgeschichten aus Südtirol – Dreh für eine neue Doku von Manni Unterpertinger und mir abgeschlossen

Was bedeutet es heute, als Südtiroler an einem Grenzort zu leben, werden die Grenzen überhaupt noch wahrgenommen, wenn ja, wie? Was hat sich verändert im Vergleich zu einer Zeit noch vor wenigen Jahrzehnten? Europa hat jene Grenzen entwertet, an denen sich die Tragödien des 20. Jahrhunderts abgespielt haben. Das Schengen Abkommen von 1985, der Vertrag über die europäische Union von 1992 – Grenzen haben dadurch im Alltag an Bedeutung verloren.
Grenzen und deren Auswirkung auf Identitäten, Grenzen als Trennlinien im Alltag. Eine Suche nach Geschichten – aus dem damals und heute. Von Frühjahr bis Sommer haben wir an unterschiedlichen Grenzorten gedreht, Menschen Interviewt, Geschichten entlockt. Der Schnitt der 50minütigen Doku ist beinah abgeschlossen. Cutter für diese Doku ist Manny Feichter.
Der Ausstrahlungstermin auf Rai Südtirol ist am 24.06. um 20:20 Uhr.

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27. Juli 2015
von karin
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Wanderdreh in den Dolomiten erfolgreich abgeschlossen

Eine Woche waren wir unterwegs in den Dolomiten, vom Monte Piana, über die Drei Zinnen, hinunter nach Sexten, weiter über den Karnischen Kamm nach Osttirol bis ins Dorf Kartitsch und dann noch einen Abstecher nach Belluno zum Hexenstein und kleinen Lagazuoi – Themenschwerpunkt dieses Jahr unserer Wanderserie “Abenteuer Rucksack”: die Gipfelfront des Ersten Weltkrieges und deren Spuren. Wir haben unterwegs sehr interessante Gesprächspartner getroffen, einen Archäologen, einen Geologen, einen Bergführer, einen Bergretter und viele mehr. Sie alle und natürlich die herrlichen Dolomiten und ein super angenehmes Team, mit Manni Unterpertinger als Produzent und Kameramann, Karl Duregger, meinem Papa als Assistenten und Gilbert Holzmann, einem supernetten Wanderführer, haben unvergessliche sieben Tage Dreharbeit hervorgebracht. Jetzt geht es bald in den Schnittraum mit Martina Gruber, der Cutterin, drei Folgen à 20 Minuten werden entstehen und im September am 23., 24. und 25. auf Rai Südtirol auf Sendung gehen.

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11. Juni 2015
von karin
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In Kürze auf Sendung auf Rai Südtirol: Pilgern in Umbrien – Schwester Mirjam auf den Spuren des heiligen Franziskus

Der heilige Franziskus – Dante schreibt über diesen kleinen, kränklichen Mann, er sei die Sonne, ein Mann, so ganz anders als die Hochglanzidole, die die Medien uns heute präsentieren und doch so eine enorme Wirkung hat, noch 800 Jahre nach seinem Tod.
Heute führt ein Pilgerweg durch Umbrien auf den Spuren von Franz von Assisi, zu Klöstern und urtümlichen Einsiedeleien, an denen der Geist des Gründers immer noch gegenwärtig ist. Der Weg hat keinen Beginn und kein Ende wie etwa Pilgerwege mit einem Heiligtum als Ziel, sondern ist eine Verbindung zwischen den einzelnen Wirkungsstätte, kann individuell begangen werden, mit unterschiedlichen Start- und Endpunkten. Die Bozner Schwester Mirjam Volgger der Brixner Tertiarschwestern, die die franziskanische Einfachheit als Leitsatz leben, bewandert den Weg von Gubbio bis Poggio Bustone, zwei einstige wichtige Wirkungsstätten. Die lebensbejahende Schwester wandelt auf den Spuren des Ordensgründers, aber vor allem begeht sie ihn auch, um eine kontemplative Reise zu sich selbst zu machen. Wichtige Themen im Film sind zum einen die Begegnungen, jene mit sich, anderen Pilgern, aber auch die Begehung bestimmter Stationen aus Franziskus Leben.

Wir haben eine wunderbare Drehwoche hinter uns, der Schnitt hat mindestens genauso Spaß gemacht und es war eine wahre Wonne, Schwester Mirjam kennenzulernen!
Auf Rai Südtirol am 21.06. ab 20:20 und am 28.06. ab 20:20

29. März 2015
von karin
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Unsere Doku “Die Rattenlinie – Nazis auf der Flucht durch Südtirol” bei den Bozner Filmtagen im April 2015

Die Freude ist groß!! Mein Film “Die Rattenlinie – Nazis auf der Flucht durch Südtirol” wird bei den diesjährigen Bozner Filmtagen gezeigt. Hier noch einmal ein besonderer Dank an mein Team: Produktionsfirma: WEGAfilm in Wien, Kamera: Jochen Unterhofer von Ammirafilm in Meran (Nachdrehs Manni Unterpertinger Mannicam), Tonmischung: Martin Niedermair von Tonstube am Ritten, Farbkorrektur: Florian Geiser von Ammirafilm, Schnitt: Michael Schubert aus Wien. Ein besonderer Dank geht an Hans Heiss, der im Film als Interviewpartner und Talkinghead auftritt, aber für mich vor allem als Mentor und großer Unterstützer des Projektes fungierte. Ein weiterer besonderer Dank gebührt auch Leopold Steurer, auch er hat mich in Anfangsgesprächen ermuntert, das Thema zu realisieren. Nicht zuletzt danke ich dem Historiker und Buchautor Gerald Steinacher, dessen langjährige Archivrecherche, sein Buch dazu (Nazis auf der Flucht), aber auch seine Inputs für mich eine große Unterstützung für das Storytelling und die Dramaturgie waren.

Der Film wird am 05. Mai 2015 auf ORF2 im Rahmen der Sendereihe “Kreuz und Quer” ausgestrahlt.

Zum Inhalt: Die Dokumentation begibt sich auf die Spuren der Fluchtrouten führender Nazi-Größen und nimmt hier besonders eine Region ins Fadenkreuz: Südtirol.

Ebenso wie Adolf Eichmann, Cheforganisator des Holocaust oder Martin Bormann, engster Vertrauter Adolf Hitlers, wählten auch viele andere NS-Funktionäre den Weg über die Brennergrenze durch Südtirol.

Keine andere Region Europas hatte diese Voraussetzungen zu bieten: Das Land war territorial und staatsrechtlich ein „Niemandsland“. Hier war es möglich, nach Kriegsende ein sehr engmaschiges Unterstützer-Netz zu knüpfen. Hilfe kam hier von mehreren Seiten: Hier ein kleines Kloster oder auch der Wirt eines Gasthofes, dort das Netzwerk des Vatikans oder ehemalige Parteigenossen und alte Sympathisanten.

Im damaligen Südtirol spielte der Kampf gegen den Kommunismus, die Fokussierung auf die nationale Frage und die Solidarität mit dem Deutschtum eine große Rolle. Der Film greift neue Forschungsquellen von österreichischen und lokalen Historikern auf. Martin Bormanns Urenkelin, eine junge Frau aus Bozen, spricht darüber, dass sie das Thema durch ihre Verwandtschaft mit dem Hitler-Sekretär ewig begleiten wird. Oder ein österreichischer Journalist und Autor erzählt, wie sein Vater, ein führender Nazi, sich im Pustertal auf einem Bauernhof versteckt hat. Autorin und Regisseurin Karin Duregger begibt sich mit Zeitzeugen an authentische Schauplätze, spricht etwa mit einem einstigen Schlepper am Reschen oder auch mit einem 95jährigen Priester und Kirchenhistoriker über deren Fluchthilfen.